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Neues Verbot!

Ab 1.9.2013 gilt
eine Richtlinie für
Reflektorlampen!

Alternativen: stoßfeste Lampen

            

Buchtip:
Im Zwielicht - Klaus Stanjek
Zwielicht
- Klaus Stanjek
Die Ökologie der
künstlichen Helligkeit




»Die Sparsamkeit der Glühbirne liegt in der Zeit,
in der sie nicht brennt.«
- Ulf Erdmann Ziegler -

Info & Docs:
Energiesparlampen
Dämpfe, Quecksilber und Lichtqualität doc | pdf
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Lampenvergleich
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Miniflyer: ESL+LED  jpg | pdf

Studien: ESL
Photobiologische Sicherheit von LED
[Deutschland BAuA | 2013]

Tests: LEDs go
[Ökotest | Nov. 2011]

 

Augen

 

»Gott sprach. Es werde Licht.Und es ward Licht.
Gott sah daß das Licht gut war.«

»37% der deutschen Fach- und Führungskräfte bevorzugen
einen Arbeitsplatz, der frei ist von künstlichen Lichtquellen.«0

 

Augenschäden | Unschärfe | Wach-Schlaf-Rhythmus | Blendung | Flimmerlicht | Tag und Nachtsehen

 

blaues Licht

Kompaktleuchtstofflampen und LEDs - vor allem weisse LEDs, die meistens aus einer blauen LED mit einem Leuchtstoff (gelber Phosphor) bestehen. emittieren ein diskontinuierliches Linienspektrum mit einigen Spitzen vor allen im blauen Bereich.

Blaues Licht kann Augenschäden hervorrufen oder verstärken, zu Unschärfe beim Sehen führen und den Wach-Schlaf-Rhythmus stören.

 

Augenschäden

Die taiwanesiche Studie »Der Einfluß von LEDs auf die Augen von Mäusen« hat festgestellt, daß bei Mäusen nach längerer Exposition im Licht von LEDs die Dicke der Photorezeptoren im Auge abnimmt.

Laut den Ergebnissen der deutschen Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die 43 LEDs auf ihre photobiologische Sicherheit untersucht hat, ist die Netzhaut gefährdet, wenn man länger in eine blaue oder weiße LED blickt.

Studie:mehr InfosPhotobiologische Sicherheit von Licht emittierenden Dioden (LED)

 

»Das Energiesparlampenlicht (und LED-Licht) enthält im Gegensatz zur Glühbirne einen viel zu hohen schmalbandigen kurzwelligen Blauanteil. Dieser schädigt die Rezeptorzellen der Netzhaut oxidativ und treibt die Entwicklung der Makuladegeneration voran, ein heute ohnehin schon weit verbreitetes Problem. In der Makula lutea gibt es nur sehr wenig Rezeptoren für blaue Lichtanteile, weswegen diese Frequenzen durch das gelbe Pigment Lutein herausgefiltert werden müssen, um die Stelle des schärfsten Sehens zu schützen. Die Menge des verfügbaren Pigments ist aber am Blauanteil der natürlichen Lichtverhältnisse dimensioniert. Blau übersättigtes Kunstlicht kann daher nur zum kleinen Teil gefiltert werden, der Rest schädigt die nicht mehr geschützten Sinneszellen. Ferner verändert das gebündelte kurzwellige blaue Licht den kolloidosmotischen Zustand der Augenlinse und führt zum grauen Star, und an der Hornhautoberfläche des Auges entsteht stressbedingte Trockenheit.2«

 

Die Webseite makuladegeneration.org3 spricht vorsichtig davon, daß vieles daraufhin deutet, daß es einen Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber blauem Licht und der Makuladegeneration geben könnte.

 

Unschärfe


© Alexander Wunsch 1

»Die vorangegangene Darstellung zeigt, daß blaues Licht stärkerbrechend ist und daher in einer anderen Ebene fokussiert ist als die längerwelligen Lichtanteile. Dies führt zu Farbsäumen und Unschärfe, weshalb Piloten und Scharfschützen, aber auch immer mehr Sportler z.B. gelbe Brillen oder entsprechende Kontaktlinsen tragen, die die überschüssigen Blauanteile ausfiltern« 1

 

Störung des Wach-Schlaf-Rhythmus 6

Licht verhindert die Bildung des Hormons Melatonin

»Die heute gebräuchlichen Energiesparlampen haben einen hohen Blauanteil. Und Licht aus dem blauen sichtbaren Spektrum ist ein Takter für die innere Uhr am Tage. Das heißt, es ist sehr gut für die innere Uhr, wenn am Tage ein hoher Blauanteil da ist. Wenn dieser Blauanteil aber während Nacht vorhanden ist, dann ist das falsche Signal an die innere Uhr und bringt diese durcheinander. Störungen der inneren Uhr – wissen wir heute – führen zu Störungen in jedem Bereich der Medizin; wir wissen, dass das zum Beispiel Einfluss hat auf Tumorerkrankungen, aber auch auf Herzinfarkte, auf Depressionen und ganze Reihe von anderen Erkrankungen.«

Dr. Dieter Kunz, Chefarzt Psychiatrisches Uniklinikum Charité

siehe auch Studie: LED-Bildschirme drehen an der biologischen Uhr

 

 

Blendung

Schon 2006 machte Stiftung Warentest im Test »Augenschäden möglich durch Hochleistungs-LEDs« auf die Blendgefahr von Hochleistungs-LEDs aufmerksam. 2010 warnt das französiche Gesundheitsministerium in seiner Studie »Gesundheitliche Auswirkungen von Beleuchtungssystemen mit LEDs« vor der Verwendung von Hochleistungs-LEDs. Einige der LED-Lampen sind bis zu 1.000 mal lichtintensiver als traditionelle Beleuchtungen, wodurch die Gefahr der Blendung besteht.

 

 

Flimmerlicht

Kompktleuchstofflampen und LEDs flimmern, was zu Kopfschmerzen, Stressreaktionen und Unruhe führen kann.flimmerlicht

 

 

Tag- und Nachtsehen 5

Wir nehmen das Licht am Tag und in der Nacht unterschiedlich wahr.

»Bei Tag nehmen wir das Licht und die Farben mit den etwa 7 Mio. Zäpfchen wahr, während uns - in der Dämmerung und Nacht - etwa 140 Mio. Stäbchen, die zwar nicht farbtüchtig, dafür aber sehr lichtempfindlich sind, das Sehen auch bei schwächstem Licht ermöglichen.Unser Sehsinn hat also zwei verschiedene, polare Ausprägungen erfahren, die eine, die dem hellen, bläulichen Licht des Tages angepasst ist, und die andere, die dem schwachen, rötlich-gelben Licht der Kerze oder des Feuers entgegenkommt. Dies bedeutet aber auch, dass wir für die gleiche Sehaufgabe bei Tageslicht eine deutlich höhere Beleuchtungsstärke als bei rötlich-gelbem Licht brauchen. In der allgemeinen Beleuchtungstechnik trägt interessanterweise die Behaglichkeitskurve von Kruithof5a obiger Tatsache auch messtechnisch Rechnung. Die Kurve sagt aus, dass die Beleuchtungsstärke um so größer sein muss, je tageslichtähnlicher das Licht wird. Das bedeutet: Ein tageslichtähnliches Leuchtstofflampenlicht wirkt für unser Empfinden wesentlich dunkler als ein gleichhelles Glühlampenlicht. Bei einer Kerze mit einer Farbtemperatur (T) unter 2000 K genügen 15 lx (Beleuchtungsstärke); bei Glühlampenlicht T ˜ 2800 K fühlt man sich bei etwa 150 lx wohl, bei einer neutralweißen Leuchtstofflampe mit T ˜ 3500 K werden etwa 500 lx benötigt.«

 

In diesem Video sind die Aussagen eines Arztes über Augenschäden durch blaues Licht kombiniert mit einem Ausschnitt aus dem Film »Bulb Fiction« zu sehen. In diesem Teil wird grafisch die Funktionsweise einer Energiesparlampe erklärt, auf das unterschiedliche Farspektrum eingegangen und Flimmerlicht und Elektrosmog veranschaulicht

 


Quellenhinweise

0 LinkedIn-Umfrage zum Arbeitsplatz der Zukunft

1 Ja! zur Glühlampe - pdf

2 Zehn Argumente gegen Energiesparlampen

3 Makuladegeneration

5 Licht und Beleuchtung

5a Behaglichkeitskurve von Kruithof (Bild 12)

6 Forscher warnen vor EU-Glühbirnenverbot (Report München, 5.1.2009) [Link nicht mehr aktiv]