Messungen
In einem Test der Stiftung Warentest (Magazin1/2006) 1
wurde die hochfrequente elektromagnetische Strahlung gängiger
Kompaktleuchtstofflampen getestet. Das Ergebnis besagt: Alle untersuchten
Lampen überschreiten im Abstand von 30cm den TCO-Grenzwert
(
Fachbegriffe)
für PC-Monitore (10 Volt pro Meter in 30 cm Abstand),der in
Ermangelung eines eigenen Grenzwertes für Lampen herangezogen wurde.
"Alle Energiesparlampen überschritten im Abstand von 0,3 Metern gemessen den TCO-Richtwert von 10 Volt pro Meter um das 2,5- bis 6,5-fache. Erst ab 1,5 Metern Abstand lagen alle Lampen unter diesem Wert. [...]"
Konsument 3/06
Wolfgang Maes, ein Baubiologe fand 2005 bei Messungen (Öko-Test 3/2005) der elektrischen und magnetischen Feldstärke in 30cm Abstand zu Energiesparlampen noch bis zu 10- bis 20-fach höhere Werte, als laut TCO Norm für Bildschirme zugelassen sind. 2
Ein Gutachten 3 , der Technischen Hochschule in Zürich, kam 2004 u.a zu folgendem Ergebnis,
"Bezüglich des niederfrequenten, elektrischen Feldes werden die ICNIRP-Grenzwerte mehr als 500fach unterschritten. Die TCO-Empfehlungen sind bei niederfrequenten elektrischen Feldern so streng (bei Bildschirmen sind die Felder gut abschirmbar), dass diese von vielen Geräten und Installationen im Alltag nicht eingehalten werden. Die Energiesparsparlampen sind im Vergleich dazu jedoch nicht auffällig."
Im Vergleich Elektrosmog 4 einem Dokument vom Baubiologen Maes werden die ICNIRP-Werte krtitisiert, da sie nur die thermischen Werte berücksichtigen und keinen ernst zu nehmenden biologischen Schutz bieten.
Interessant an der Auflistung der unterschiedlichen Grenzwerte sind die parallel durch Versuche nachgewiesenen Schädigungen.
Weitere Berichte
BEOBACHTER 3/2004 „Lampen können Ihre Gesundheit gefährden."
SALDO 1/2005 „E-Smog: Beruhigen statt forschen." – Zwei Bundesämter behaupten, der Elektrosmog sei bei Energiesparlampen kein Problem. Die Hersteller zahlten an die Studie.
