Quecksilber
Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall, das bereits bei Zimmertemperatur verdunstet und die eingeatmeten Dämpfe wirken stark toxisch.1 Die Folgen sind Kopfschmerzen, Schwindel, Nervosität, schlechte Merkfähigkeit, Erbrechen und Durchfall. Bei höherer Konzentration kann es zu einem Lungenödem kommen.2Quecksilber wird von allen Gesundheitsbehörden der Welt als Gesundheitsrisiko anerkannt. Wenn es sich im Körper sammelt beschädigt es das Nervensystem, die Lungen und die Nieren. Speziell Babys während der Schwangerschaft im Mutterleib sind sehr durch dieses Gift gefährdet. 1
Ein Milligramm Quecksilber reicht bereits aus, um 5.300 Liter Trinkwasser zu verseuchen! 3
Laut Pressemitteilung vom 15. Januar 2009 entschied das Umweltministerium in Schweden, den Gebrauch von Quecksilber generell zu verbieten. Das Verbot bedeutet, dass der Gebrauch von Amalgam in Zahnfüllungen eingestellt wird und dass quecksilberhaltige Produkte nicht mehr in Schweden vermarktet werden dürfen. Auf der anderen Seite beinhalten aber Leuchtstofflampen oder angebliche „Energiesparlampen“ Quecksilber damit sie effizient leuchten.1
"Quecksilber raus aus dem Haushalt!" 2
Während das Lebensministerium gemeinsam mit den österreichischen Apotheken die Kampagne "Quecksilber raus aus dem Haushalt!" vom 9. bis 25. Oktober propagiert hat, bei der Konsumenten ihr altes Quecksilber-Fieberthermometer gegen ein neues hochwertiges digitales Fieberthermometer zum Aktionspreis von nur 1 Euro umtauschen können, wird das Quecksilber in der Energiesparlampe verharmlost. Ab 2009 ist der Verkauf von quecksilberhaltigen Messgeräten verboten.
„Dieses Metall hat den Nachteil, dass es nicht abgebaut wird und als Element bestehen bleibt, was immer man anstellt. Schwermetalle wie Quecksilber sollten also mit allen Mitteln dem menschlichen Organismus fern gehalten werden, zumal sich herausgestellt hat, dass sie letztlich wesentlich giftiger sind als angenommen, “
warnt Univ.-Prof. Dr. Eckhard Beubler vom Institut für experimentelle und klinische Pharmakologie der Medizinischen Universität Graz. 2
