CO2-Bilanz
Transport der Rohstoffe
Eine "Energiesparlampe" besteht aus wesentlich mehr Bestandteilen als eine Glühbirne. Die dafür erforderlichen Rohstoffe müssen aus unterschiedlichen Orten zum Produktionsstandort transportiert werden. Damit erhöht sich der CO2-Ausstoss.
Produktion
Die Produktion einer "Energiesparlampe" ist nach unterschiedlichen Quellen nach um 41, 103 oder 403 mal aufwendiger als die einer Glühbirne. Dabei wird auch mehr Strom verbraucht. Da in Deutschland rund die Hälfte des Stroms in Kohlekraftwerken erzeugt wird, die CO2 emittieren, kommt es hier zu einem höherem CO2-Ausstoss als bei der Glühbirne.
Laut Herstellerangaben beträgt der Energieaufwand zur Herstellung einer Energiesparlampe etwa 3,4 kWh, während es bei einer Glühbirne 0,85 kWh sind.1
Transport
Zwei Drittel der "Energiesparlampen" werden in China für die EU produziert. Der Transport nach Europa führt zu größeren CO2-Emissionen als der Transport der ursprünglich in Europa produzierten Glühbirnen.
Verbrauch
Bei Verwendung von Ökostromund Berücksichtigung des Heizeffektes
(
Heat Replacement Effect) kommt es zu einer Verschlechterung
der CO2-Bilanz.
Entsorgung
Die Ensorgung der Glühbirne erfolgt problemlos im Restmüll.
Die "Energiesparlampe" muß auf Grund ihres Quecksilbergehaltes in Problemstoffsammelstellen als Sondermüll entsorgt werden.
Die Recherche des NDR-Journalisten Güven Purtul (
videos) hat ergeben, daß in Deutschland die "Energiesparlampen"
erst nach mehrmaligen Transporten dem Recycling zugeführt
werden. Jeder zusätzliche Transport verschlechtert die CO2-Bilanz.
