Filmtip:
Die Wegwerfer
Die Weg­werfer

Kaufen für die Müllhalde (Arte)

 

Info & Docs:

Energiesparlampen
Dämpfe, Quecksilber und Lichtqualität
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LEDs
Blaulicht, Blendung & Lichtflimmern
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* * * * *
Lampenvergleich
Glüh, Halogen, Spar & LED im Vergleich
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»Die Sparsamkeit der Glühbirne liegt in der Zeit, in der sie nicht brennt.«
Ulf Erdmann Ziegler

Tests

Liebe Besucher!

Ich werde die Liste der Tests nur noch sporadisch aktualisieren,

Ich möchte speziell auf den Test von Lichtpeter, der das LED-Flimmern untersucht hat, hinweisen. Er hat den Kompaktflimmergrad (CFD) vieler im Handel erhältlicher LEDs ermittelt.

Sie können sich außerdem ein Video vom Augenarzt Alexander Wunsch ansehen, welches Ihnen zeigt, wie schwierig es ist eine akzeptable LED zu finden, wenn die oben genannten Parameter nicht auf der Verpackung angegeben werden. Es wäre wünschenswert, wenn es zumindest Minimalanforderungen an die Qualität von energieeffizienten Leuchtmitteln gäbe.

Die LED-Trojaner (Vimeo)

 

 
Energiesparlampen: LED:

Lichtpeter 15
LED-Flimmern

Stiftung Warentest 10/14
Gute LED-Spots ab 8,50 Euro
Test-Aankoop 6/12
nicht immer effektiv und umweltfreundlich
Stiftung Warentest 03/12
LEDs bei Spots vorn
K-Tipp 11/2011
Giftige Dämpfe und E-Smog
Ökotest 11/2011
Farbwiedergabe, Lichtflimern & E-Smog
Konsument/ Stiftung Warentest 09/2011
Brenndauer, Raumluftbelastung und Quecksilberbilanz
Stiftung Warentest 4/2010
Energiesparlampen: Kein Lichtblick
Konsument 03/11
Energiesparende Lampen - Alles ist möglich
BAG-Studie 3/2010
Stromfluß im Körper unter Energiesparlampe
Stiftung Warentest 7/2010
Unausgewogen - schlechte Farben
Ökotest 2008
Energiesparlampen im Test - Licht aus
Konsument 02/10
keine vollwertige Alternative
K-Tipp 2007
Messung der elektromagnetischen Felder
Stiftung Warentest 11/2009
LED-Lampen holen auf
Stiftung Warentest 1/2006
Elektromagnetische Felder: Hohe Messwerte
Stiftung Warentest 01/2006
Augenschäden durch Hochleistungs-LEDs
Öko-Test 3/2005
Hohe Werte bei E-Smog
 
Testvergleich Elektrosmog
Messwerte. 4-67 V/m
 

 

Test-Aankoop 6/12 Energiesparende Lampen: nicht immer effektiv und umweltfreundlich 15

In der Juni-Ausgabe der belgischen Zeitschrift »Test-Aankoop/Test-Achats«13 sind die Testergebnisse für 13 Kompakt-Leuchtstofflampen mit einer Helligkeit zwischen 500 und 700 Lumen - passend für die Fassung E-27 - zu finden.

 

Startzeit noch immer Achillesferse

Keine der getesteten Lampe erreicht in den ersten 10 Sekunden 20% der gesamten Lichtleistung. Innerhalb von 30 Sekunden gab es keine Lampe, die die Hälfte ihrer gesamten Leuchtkraft erreicht hat. Test-Aankoop/Test-Achats ist der Meinung, daß man von diesem Phänomen nicht mehr so sprechen kann, als ob es eine »Kinderkrankheit« wäre.

 

Auswirkungen auf die Umwelt: eine Frage von Lebensdauer und (abnehmender) Lichtleistung

Eines der gestesteten Modelle versprach 8 000 Stunden zu brennen, aber vier der fünf Prüflinge dieses Modells kamen nicht über 5 000 Stunden hinaus. Der einzige Überlebende hatte am Schluss nur 70% seiner Leuchtkraft.

Ein anderes Exemplar leuchtete nur 1800 Stunden.

Ein weiteres Modell , welches 5.000 Stunden brannte, hatte nur noch eine Leuchtkraft zwischen 35% und 80%.

 

Sammelbehälter: zu viel Nachlässigkeit?

Die Sammlung der kaputten Sparlampen ist nicht so wie es sein sollte. "Normalerweise enden sie in einem gewöhnlichen Plastikkübel. Stellenweise liegen zerbrochene Lampen. Das Quecksilber wird auf diese Weise freigesetzt wird, was kaum reaslisiert wird. "

Die Tester appellieen an alle Verbraucher, die nicht wissen, dass Sparlampen Quecksilber enthalten, diese nicht achtlos in den Müll oder Glascontainer zu werfen. Auch die Eigentümer der Container-Parks müssen ihren Mitarbeitern den Umgang mit mit gefährlichen Abfällen erklären. Test-Aankoop/Test-Achats schickte Ministern einen Brief, indem sie eine sicherere Methode für die Sammlung von Leuchtstofflampen fordern.

 

»Energiesparlampen sind nicht immer umweltfreundlich«

Die belgische Zeitung »De Morgen«, 25.5.201214

 

»Die CFL ist fast tot. Energiesparlampen sind weniger effizient und ökologisch als deren Hersteller uns glauben machen wollen.«

Die belgische Zeitung »De Standaard«, 25.5.201214

 

K-Tipp 11711 Sparlampen im Test: Nur 6 sind gut16

Giftige Dämpfe und E-Smog

Das Schweizer Verbrauchermagazin K-Tipp hat 14 Sparlampen mit der Lichtstärke einer 60-Watt-Glühbirne auf mehrere Parameter getestet. Beim Gesamturteil erreichten

Neben Poblemen mit der Schalthäufigkeit emittierten alle Lampen schädliche Dämpfe und Elektrosmog.

 

Konsument Stiftung Warentest 09/11 Energiesparende Lampen Ersatz für 60-Watt-Birnen 00

Konsument hat gemeinsam mit Stiftung Warentest LEDs, Energiesparlampen und Halogenbirnen getestet.

Die Rechnung, moderne Sparlampen sind zwar teuer, kommen aber aufgrund ihrer langen Lebensdauer letztlich billiger, stimmt nicht in jedem Fall."

LEDs

Brenndauer

LEDs halten bis zu 25.000 Stunden (gestestet wurden 6 000h), trotzdem gab eine der drei getesteten LEDs den Geist nach 500 Stunden auf.

Raumluftbelastung und Quecksilberbilanz

Die nur 500 Stunden brennende LED Bioledex von DEL-KO hat gegenüber ihren Testpartnern nur durchschnittliche Werte in der Raumluftbelastung und der Quecksilberbilanz.

Fragen:
Welche Stoffe in dieser LED können die Raumluft belasten?

Eine Antwort könnte die Studie "Mögliche Umweltauswirkungen von LEDs" geben.

Wieso wird die Quecksilberbilanz dieser LED "durchschnittlich" bewertet?

Ist es die kurze Lebensdauer von 500h?
Ist es die große Abweichung von angegebenen und gemessenen Lichtstrom (600 Lumenversus 320 Lumen) ?

Energiesparlampen

Brenndauer

Von den für Energiesparlampen versprochenen 6.000 bis 15.000 Stunden Brenndauer erreichen sechs von zwölf Lampen nicht einmal 6.000 Stunden, so lange der Test gedauert hat.

Raumluftbelastung

Bei der Raumluftbelastung wurden zwei "Energiesparlampen" als "durchschnittlich" und eine als "wenig zufriedenstellend" (Paulmann) beurteilt.

Elektrosmog

"Da alle Lampen den zulässigen Richtwert nach ICNIRP weit unterschritten, wurde dieser Parameter nicht bewertet."

Es gibt von verschiedenen Organisationen unterschiedlich hoch angesetzte Grenzwerte. Während die von der industrienahen Organisation ICNIRP für Energiesparlampen abgeleiteten Grenzwerte relativ hoch sind, fallen die TCO-Grenzwertempfehlungen für Bildschirmarbeitsplätze bedeutend niedriger aus. elektrosmog

Circadiane Wirkung (Schlaf-Wach-Rhythmus

Die Wirkung aller Lampen auf den Schlaf-Wach-Rhythmus wurde anhand der Melatoninsuppression gemessen, aber nicht bewertet. hormonsystem

 

Halogenbirnen

Halogenbirnen erhielten im Bereich der Lichtqualität Bestnoten, trotzdem sind sie Testverlierer.

Kritische sehe ich die Beurteilung der Halogenbirnen in der Rubrik Quecksilberbilanz. Hier bekommen sie die schlechtesten Noten , obwohl sie quecksilberfrei sind .
energiesparlampe
quecksilber-emissionen

 

Stiftung Warentest 4/2010: Energiesparlampen: Kein Lichtblick 0

Am 09.04.2010 überprüfte Stiftung Warentest Energiesparlampen. Nur drei davon erhielten die Note "gut", zwei Drittel sind nur „ausreichend“ und sechs sogar „mangelhaft“.

Kritisiert wurden zu kurze Lebensdauer, große Unterschiede bei Schaltfestigkeit und falsche Farben und Geruchsbelästigung bei manchen Lampen.

"Sobald eine Lampe im Test nur noch 80 Prozent ihrer Anfangshelligkeit aufwies, galt ihre Nutzlebensdauer als beendet. Bei fast jeder zweiten geprüften Lampe war das schon nach weniger als 3 000 Stunden der Fall. Manche kamen nicht einmal auf 1 000 Stunden. Das entspricht der Lebensdauer herkömmlicher Glühbirnen. Ein Großteil der Lampen fiel überdies bereits nach weniger als 6 000 Brennstunden ganz aus. Das ist weit entfernt von den deklarierten Angaben auf der Verpackung. Da versprechen die Hersteller oft 10 000 Stunden und mehr."

 

Die BAG/BFE - Studie 3/2010 1

Nieder- und mittelfrequente magnetische und elektrische Felder erzeugen im menschlichen Körper Ströme, die ab einem gewissen Wert akute Muskel- und Nervenstimulationen hervorrufen.

Die IT'IS Foundation hat im Auftrag des BAG eine Methode entwickelt um den Stromfluß im Körper unter der Einwirkung einer Energiesparlampe zu simulieren.

In einem mit Flüssigkeit gefüllten Phantom wird der Strom, der durch das elektrische Feld der Energiesparlampe evoziert wird, gemessen. Die Flüssigkeit im Phantom hat eine ähnliche elektrische Leitfähigkeit wie das menschliche Gehirn.

In einem unrealistischen Abstand von 2 cm wurde eine durchschnittliche Stromdichte von ca 15 mA/m2 gemessen. Die "offiziellen" ICRNP Grenzwerte wurden dabei nicht überschritten.

Dies Grenzwerte werden von von vielen Kritikern als zu hoch angesetzt kritisiert.

 

stromdichte im körper - exposition energiesparlampe
© bag.admin.ch

Die Grafik zeigt, daß der Strom über die Füße abfließt.
Da die Knöchel auf diesem Weg die engste Stelle darstellen,
tritt in der Achillessehne die grösste Stromdichte auf.

Bei den Glühbirnen, LED-Lampen und Leuchtstoffröhren mit konventionellem Vorschaltgerät waren die Stromdichten so klein, dass sie unterhalb der Auflösung des Messgerätes lagen.

 

Ökotest: Energiesparlampen im Test - Licht aus 2

Ökotest ist in seinem im April 2008 begonnenen Dauertest zu bemerkenswerten Ergebnissen gekommen.

"Die Swiss Lights Classic 68 verbraucht sogar mehr Strom als die Glühbirne und kostet auch in der Summe deutlich mehr, als wenn der Verbraucher Glühbirnen eingesetzt hätte."

"Zwei Lampen fielen im Labor mehr als die anderen durch einen unangenehmen Geruch beim Brennen auf. Wir ließen sie deshalb auf flüchtige organische Verbindungen überprüfen. Im Fall der Ikea-Lampe wurde Phenol nachgewiesen, das langsam ausgast, bei der Osram-Energiesparlampe ist offensichtlich eine Glykolverbindung für den säuerlich stechenden Geruch verantwortlich."

"[...]verbraucht die Herstellung und Entsorgung einer Energiesparlampe viermal so viel Energie wie die einer Glühbirne, deutlich mehr Wasser und Schwermetalle, und es entstehen viel mehr Abfall sowie CO2- und andere Emissionen. Auf die Lebensdauer- und die Helligkeitsangaben der Hersteller bezogen errechnete die EU, dass der Gesamtenergieverbrauch einer Glühbirne viermal so hoch sei wie der einer Energiesparlampe. Tatsächlich muss nach unserem ÖKO-TEST aber davon ausgegangen werden, dass die tatsächliche Energiebilanz der Sparlampen schlechter ist."

"Wenn wir nun die Quecksilberemission mit unseren Testergebnissen ermitteln, dann gibt zumindest ein Drittel der Energiesparlampen im Test deutlich mehr Quecksilber in die Umwelt ab als die Glühbirne."

Temperatur der Leuchtmittel und deren Helligkeit. 8

"Und die versprochene Lichtintensität erreichen die meisten Sparleuchten in der Praxis auch nicht (zweite Spalte), von wegen 11 Watt Sparlampe entsprechen 60 Watt Glühbirne. Swiss Lights - das mit über 10 Euro teuerste Sparlicht im Test - geizte mit Licht, sie schaffte nur 34 %, ein Drittel der avisierten Helligkeit. "

 

K-Tipp: Ergebnisse der Messungen an 14 Sparlampen 3

Peter Schlegel hat im Auftrag von K-Tipp im September 2007 14 Sparlampen einem ausführlichem Test unterzogen. Ich habe das Ergebnis in einer Tabelle zusammengefasst.

Messung des elektrischen und magnetischen Wechselfeldes von 14 Sparlampen, September 2007

 

Elektrisches Wechselfeld gemessen mit TCO-Sonde

Magnet-isches Wechsel- feld
2 - 400 kHz
[nT]

Abstand (cm) zur
Einhaltung
des Grenz-wertes
1 V/m bei
2 - 400 kHz

5 Hz - 2 kHz
[V/m]

2 - 400 kHz
[V/m]

Grenzwert
TCO '03

10

1

25

diverse Sparlampen
7-15 Watt

40 - 63

7 - 40

3 - 79

74 - 148

Glühlampe
60 Watt

21

0

0

0

Erläuterungen:

Für die Messung der elektromagnetischen Felder hat Peter Schlegel die strengen TCO-Richtwerte, die für Bildschirmarbeitsplätze gelten, herangezogen. Alle anderen Standards (ICNIRP; SUVA; NISV; EN50366) haben viel zu hohe Grenzwerte.´

Besonders für die Beurteilung von Sparlampen sind die TCO-Richtwerte gut geeignet, da die Betriebsfrequenz der Sparlampen-Vorschaltgeräte gerade in dem von der TCO-Norm erfassten
Bereich von 2...400 kHz liegt.

Im BAG/BFE-Merkblatt „Elektromagnetische Felder von Energiesparlampen" wurde erklärt, daß das elektrische Feld der Sparlampen bei der Betriebsfrequenz von 30 ... 60 kHz durchwegs „deutlich unterhalb der TCO-Empfehlung“ liege. Das ist falsch, denn die Messungen wurden nicht mit einer TCO-Tellersonde, sondern mit einer Stabantenne gemacht.

"Die Messwerte fielen um etwa den Faktor 100 (!) geringer aus als diejenigen, die mit der TCO-Tellersonde korrekterweise erhalten werden."

(Die dem BAG/BFE-Merkblatt zugrundeliegende Messkampagne wurde von Philips und Osram unterstützt.)

Mittlerweile gibt es eine neue Studie vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG), in dem sie empfehlen einen Sicherheitsabstand von 30 cm einzuhalten. (siehe oben)

  

 

Stiftung Warentest 1/2006 4

In einem Test der Stiftung Warentest (Magazin1/2006) 4 wurde die hochfrequente elektromagnetische Strahlung gängiger Kompaktleuchtstofflampen getestet. Das Ergebnis besagt: Alle untersuchten Lampen überschreiten im Abstand von 30cm den TCO-Grenzwert für PC-Monitore (10 Volt pro Meter in 30 cm Abstand),der in Ermangelung eines eigenen Grenzwertes für Lampen herangezogen wurde.

"Alle Energiesparlampen überschritten im Abstand von 0,3 Metern gemessen den TCO-Richtwert von 10 Volt pro Meter um das 2,5- bis 6,5-fache. Erst ab 1,5 Metern Abstand lagen alle Lampen unter diesem Wert. [...]"
Konsument 3/06

 

Öko-Test 3/2005

Der Baubiologe Wolfgang Maes fand 2005 bei Messungen (Öko-Test 3/2005) der elektrischen und magnetischen Feldstärke in 30cm Abstand zu Energiesparlampen noch bis zu 10- bis 20-fach höhere Werte, als laut TCO Norm für Bildschirme zugelassen sind. 5

Ein Gutachten 6, der Technischen Hochschule in Zürich, kam 2004 u.a zu folgendem Ergebnis,

"Bezüglich des niederfrequenten, elektrischen Feldes werden die ICNIRP-Grenzwerte mehr als 500fach unterschritten. Die TCO-Empfehlungen sind bei niederfrequenten elektrischen Feldern so streng (bei Bildschirmen sind die Felder gut abschirmbar), dass diese von vielen Geräten und Installationen im Alltag nicht eingehalten werden. Die Energiesparsparlampen sind im Vergleich dazu jedoch nicht auffällig."

Im Vergleich Elektrosmog 7 einem Dokument vom Baubiologen Maes werden die ICNIRP-Werte krtitisiert, da sie nur die thermischen Werte berücksichtigen und keinen Ernst zu nehmenden biologischen Schutz bieten.

Interessant an der Auflistung der unterschiedlichen Grenzwerte sind die parallel durch Versuche nachgewiesenen Schädigungen.

 

Weitere Berichte

BEOBACHTER 3/2004 „Lampen können Ihre Gesundheit gefährden."

SALDO 1/2005 „E-Smog: Beruhigen statt forschen." – Zwei Bundesämter behaupten, der Elektrosmog sei bei Energiesparlampen kein Problem. Die Hersteller zahlten an die Studie.

 

 

Ein Vergleich einiger bisher durchgeführten Energiesparlampentests 8

in Bezug auf das dominierende Elektrosmogproblem, verursacht von den elektronischen Vorschaltgeräten im Lampensockel.

'Öko-Test' (2008): 16 Lampen 7-12 V/m
zum Test Energiesparlampen - Keine Leuchten

Bundesumweltminister Sigmar Gabriels Wahlkampf (2009): 3 Lampen 15-18 V/m
zum Test Im Test - Gabriels Lampe

Schweizer Konsumentenmagazin 'K-Tipp' (2007): 14 Lampen 7-40 V/m
zum Test Sparlampen strahlen stark

Verbrauchermagazin 'Guter Rat' (2009): 12 Lampen 16-41 V/m
zum Test Strahlende Zwischenbilanz

Bundesamt für Strahlenschutz BfS (2008): 37 Lampen 4,8-59 V/m
zum Test Informationen zu elektromagnetischen Emissionen von Kompaktleuchtstofflampen

Stiftung Warentest 'Test' (2006 und 2008): 55 Lampen 7-67 V/m

Schweizerische Bundesämter für Gesundheit und Energie (2004): 11 Lampen < 1 V/m
zum Test Geringe elektromagnetische Strahlung von Energiesparlampen

"Obwohl der 'Öko-Test' vergleichsweise niedrigere Feldstärken ermittelte und Stiftung Warentest die höchsten, wurde er oft kritisiert und Stiftung Warentest durchweg gelobt. Warum? 'Öko-Test' hat den Elektrosmog nicht nur gemessen sondern auch bewertet, Stiftung Warentest hat zwar gemessen, aber die Ergebnisse nicht bewertet.

Die Schweizer Bundesämter BAG und BFG fanden an allen 11 Lampen fast gar nichts, kein Wunder, haben sie doch mit nicht TCO-konformen Stabantennen falsch gemessen " (siehe oben) 3

Update: Die neue BAG/BFE-Studie 1 zu Energiesparlampen empfiehlt einen Sicherheitsabstand von 30 cm einzuhalten. (BAG ist das Schweizer Bundesamt für Gesundheit)

 


 Testberichte von LEDs

 

15: Lichtpeter: LED-Flimmern

Peter Erwin, Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik, hat auf seinem Blog »Lichtpeter« den Kompaktflimmergrad CFD (engl. Compact flicker degree) von verschiedenen LED-Modellen ermittelt. Die Ergebnisse reichen von annehmbaren wenigen Prozentpunkten bis zu unglaublichen 123%.

Lichtpeter: Testergebnisse

 

TEST 04/14: Lampen: Gute LED-Spots ab 8,50 Euro 17 18

Stiftung Warentest hat LEDs der Typen GU 5,3 (12 Volt) und GU 10 (230 Volt) getestet und an die Testsieger Noten zwischen 1,7 und 3,5 verteilt. Die getesteten LEDs kosten zwischen 8,50 und 22 Euro und sollen sich sich laut Test schon in einem Jahr amortisieren.

Geringer Stromverbrauch - aber neuer Trafo ratsam

Auf Grund des geringen Stromverbrauch sollte beim Wechsel von Niedervolt-Halogenlampen auf LEDs ein neuer Trafo angeschafft werden, da die Mindestleistung des Trafos unterschritten werden kann. Dadurch können LEDs beschädigt werden.

Halogenlicht für Geniesser

Stiftung Warentest empfiehlt jenen, die gerne kochen - unter LED-Licht können Tomaten bräunlich wirken, Fleisch grau und Salat welk - und in Bildbänden schmökern, Halogenbeleuchtung. Allen anderen sollte es nicht auffallen, daß die Farbwiedergabe von LEDs nicht an die von Halogenlampen heranreicht.
lichtqualitaet

 

TEST 03/12: Spotlampen: LEDs bei Spots vorn 0000

Seufz, ein weiterer Test, der beweisen soll, daß LEDs tolle Leuchtmittel sein sollen. Ich habe ihn bis jetzt noch nicht gelesen, verweise aber stattdessen auf einige erhellende User-Kommentare:

" Ich habe im Wohnzimmer 13 Halogenstrahler 12V/50W in der Stromleiste. Dadurch,daß die Halogenstrahler einen breiten Sreuradius haben,kann ich mein ganzes Wohnzimmer optimal damit ausleuchten. Ich habe versuchsweise mal LEDS eingesetzt,Damit hatte ich nicht mal annähernd die Hälfte an Lichtausbeute,wie mit den Halogenlampen. Außerdem haben die Halogenlampen im Winter noch den Nebeneffekt, daß sie Wärme abgeben und somit sie Heizung nicht so weit aufgedreht werden muß."

weitere kritische Kommentare finden sich in den Leserbriefen zu einem fehlerhaften TAZ-Artikel über diesen Test. 00000

 

Ökotest 11/11 LED-Lampen LED´s go!000

Ökotest hat gerade LED-Lampen getestet und kommt zum Schluß, dass dies das Licht der Zukunft ist. Wenn man sich den Test im Detail anschaut, kommt man zum Schluß, daß er eigentlich gar nicht so positiv ist, wie die Überschrift vermuten lässt.

* LED-Lampen bieten ein »ausgeglicheneres« Farbspektrum.
(Das Farbspektrum der Glühbirne ist und war immer »ausgeglichen«.)

Die Farbwiedergabe der 11 gestesteten LEDs ist bei

* Ausgeprägte Lichtflimmern der LED, das vom Auge zwar nicht mehr wahrgenommen werden kann, doch das Gehirn muss diese Impulse verarbeiten (detailsflimmerlicht#led).

* Elektrosmogbelastung ist bei allen getesteten Lampen sehr hoch. Manche überschreiten laut ÖKO-TEST die TCO-Norm, die für Computermonitore erlaubt ist, um mehr als das Zehnfache (detailselektrosmog#led).

* Die Helligkeit läst bei einigen Produkten stark zu wünschen übrig.

mehr Infos zur LED:
LED
"Die LED ist eine Karotte ..."

 

 

Konsument: Energiesparende Lampen - Alles ist möglich

Konsument hat LED-Lampen (Testsieger), Energiesparlampen (Mittelfeld) und Halogenlampen (Schlußlicht, aber beste Farbwiedergabe!) in drei großen Bereichen getestet.

*Lichtechnische Eigenschaften
Farbwiedergabe, Helligkeit nach dem Einschalten und Helligkeit bei tiefer und hoher Temperartur

Halogenlampen erreichen im Bereich Farbwiedergabe, das ein wesentliches Kriterium der Beurteilung der Lichtqualität von Leuchtmitteln ist, Bestwerte. LEDs werden bis auf den Punkt Farbwiedergabe ident beurteilt.

 

*Haltbarkeit
Nutzlebensdauer, Brenndauer bis Totalausfall und Schaltfestigkeit

Hier erreichen LEDs beste und ESL gute und Halogenlampen schlechteste Werte. (Eine Halogenlampe erreichte nur 513 Stunden; eine nicht in der Tabelle enthaltene LED - Begründung Auslaufmodell - kommt auf 1600 Stunden)

Anm.: Gestestet wurden zwei Noname Halogenlampen (Ikea, Müller). Warum wurden keine Halogenlampen von Osram/ Philips in den Test einbezogen?

 

*Umwelt und Gesundheit
u.a Raumluftbelastung Quecksilberbilanz Schutz vor Bruch und Quecksilberdampf

Die Halogenlampen schneiden in den Bereichen Raumluftbelastung gleich gut wie ESL und LEDs, im Bereich Schutz vor Bruch und Quecksilberdampf besser und in der Quecksilberbilanz schlechter als LEDs, die wiederum schlechter als ESL abschneiden

Anm.: Es entspricht nicht den Tatsachen, daß die Quecksilberbilanz der Halogenlampe in jedem Fall schlechter ist als die der "Energiesparlampe":
ZWAR
stammen 42% des Stromes in der EU aus Kohlekraftwerken, die bei der Stromerzeugung Quecksilber emittieren
ABER
in Ländern, in denen der Anteil von Kohlekraftwerken am Strommix gering ist (Island, Norwegen, Schweiz, Schweden), fällt die Quecksilberbilanz der Glühbirne geringer aus als die der Energiesparlampe
UND
bei Verwendung von Ökostrom ist sie sogar gleich Null.

 

Weiteres:

Dimmbare Lampen sind selten, außerdem wird es nicht empfohlen, da das Licht durch das Dimmen bläulicher wird.

Manche ESL erreichen nach mehr als einer Minute nach dem Einschalten noch immer nicht 80% der Helligkeit

Anm.: Ich frage mich, wie die Tester zum Schluß gekommen sind, daß die gestesten Halogenlampen für den Außenbereich nicht geeignet sein sollen, manche ESL hingegen schon.

LEDs um 25.- bzw 42.- sind meiner Meinung nach
für ein Leuchtmittel eindeutig zu teuer.

 

 

Stiftung Warentest: Unausgewogen 9

LED: schlechte Farben

Stiftung Warentest kritisiert die schlechte Farbwiedergabe von LED-Lampen der Firma Norma. Der Farbwiedergabeindex Ra beträgt 64 gegenüber dem Farbwiedergabeindex Ra 100 der Glühbirne

Farbwiedergabeindex

Farbwiedergabeindex Ra ist ein Mittelwert über die Genauigkeit der Farbwiedergabe einiger Farben. Gesättigtes Rot (Farbindex R9) ist z.B. wird bei der Messung des Farbwiedergabeindex nicht berücksichtigt. (mehr dazu siehe lichtqualität). Die LED-Lampe kommt hier auf einen Wert von minus 55, die Glühbirne erreicht dagegen en höchsten Wert von 100.

Falsche Angaben

Stiftung Warentest verweist darauf, daß die Angaben der Lichtfarbe (3100 Kelvin statt 2700 Kelvin) und der Lumenanzahl (205 Lumen statt 240 Lumen) auf der Packung nicht immer stimmen.

Passen nicht in alle Leuchten

Zu beachten ist außerdem, daß vor allem die Kerzenlampen von Norma deutlich größer sind als herkömmliche Kerzenlampen und somit zwar in jede Fassung, aber nicht in jede Leuchte passen.

 

Konsument: LED-Lampen im Test  10

Das Magazin Konsument 02/10 kommt zum Schluß, daß zwar LED-Lampen langlebiger als Energiesparlampen sind, aber noch keine vollwertige Alternative darstellen, denn LEDs sind derzeit noch zu teuer, ihre Helligkeit lässt sehr zu wünschen übrig. So braucht man als Ersatz für eine klassische 60-Watt-Birne 3 bis 10 LED-Lampen – zum Preis von je 20 bis 40 Euro.

 

 

Stiftung Warentest: Energiesparende LED-Lampen - Sie holen auf 11

Zitate aus dem Test von Stiftung Warentest 13.11.2009

Zu teuer

"Eine Lampe kostet zwischen 8,99 Euro und 85 Euro. "

dunkel

"... einige der geprüften LED-Lampen statt der angekündigten „High power“ eher ein müdes Schimmern zeigen. Ihre Helligkeit war im Test geringer als die einer 25-Watt-Glühbirne."

Probleme mit der Lebensdauer

Im Test fielen zwei Lampen eines Herstellers schon nach weniger als 1 000 Stunden aus.

 

 

Augenschäden möglich durch Hochleistungs-LEDs 12

Stiftung Warentest macht in seiner Ausgabe vom 01/2006 auf die Blendgefahr bei einer Hochleistungs-LED-Leuchte aufmerksam . Die größte Gefahr geht von Blaulicht- oder Weißlicht-Hochleistungs-LEDs aus.

"Je größer der Blauanteil, desto höher das Risiko."

Diese „Blaulichtschäden“ können sich über Jahre ansammeln und erst später bemerkbar machen

Intensives LED-Licht kann bei sehr langem Hineinsehen eine Entzündung der Netzhaut verursachen, eine Art Sonnenbrand, der unter Umständen zu Folgeschäden führen kann.“

Prof. Dr. Hans-Dieter Reidenbach, Leiter des Forschungsschwerpunkts Hochfrequenz- und Lasertechnik an der Fachhochschule Köln.